Weshalb der Online-Stellenmarkt auf der eigenen Karriereseite an Bedeutung gewinnt

Die Karriereseite stellt einen der ersten Berührungspunkte mit Job-Kandidaten dar. Und sie sorgt dafür, dass möglichst viele Interessenten zu Bewerbern werden – wenn sie die richtigen Infos und Bewerbungsmöglichkeiten bereitstellt. Mit dem Start von „Google for Jobs“ wird es für Arbeitgeber noch wichtiger, auf der firmeneigenen Webseite ihre aktuellen Stellenanzeigen zu veröffentlichen.

Die Karrierewebseite des Unternehmens gilt nach wie vor als Dreh- und Angelpunkt für alle Employer-Branding- und Recruiting-Aktivitäten. Hier stellt sich das Unternehmen als Arbeitgeber vor, berichtet über Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten, veröffentlicht aktuelle Stellenangebote und bietet eine Online-Bewerbungsmöglichkeit an. Das wird sich mit dem Start der Stellensuchmaschine „Google for Jobs“ nicht ändern. Denn „Google for Jobs“ sucht auf Karrierewebseiten und in Online-Stellenbörsen gezielt nach Stellenanzeigen, die den eingegebenen Suchbegriffen genau entsprechen, und hebt diese in einer separaten Box – dem sogenannten „Link Tipp Container“ – hervor.

 

Die Karriereseite wird noch wichtiger für das Recruiting

Damit erhalten die Stellenanzeige und die Karriereseite eine noch größere Bedeutung als zuvor. Schon im Jahr 2018 veröffentlichten 95 Prozent der Unternehmen in Deutschland ihre Stellenanzeigen auf der Unternehmenswebseite – deutlich vor Online-Stellenbörsen (78 Prozent) und der Arbeitsagentur (59 Prozent). Die aktuelle Studie „Recruiting Trends 2019“ von Monster Deutschland und dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) zeigt weiterhin, dass die meisten Vertreter der jungen Generation in Online-Stellenbörsen (58 Prozent) nach passenden Jobangeboten suchen. Mit nur geringem Abstand folgen Google (55 Prozent) und die Unternehmens-Webseiten (34 Prozent).

Bewerber wünschen sich Fakten und schnelle Bewerbungsmöglichkeiten

Doch um die Karriereseiten ist es nicht gut bestellt. Eine Studie von Talents Connect und dem Marktforschungsunternehmen Respondi offenbart deutliche Kritik seitens der Bewerber: Sie seien zu werblich (78 Prozent), austauschbar (77 Prozent) und mit langweiligen Texten befüllt (61 Prozent). Eine weitere Studie von Talents Connect zusammen mit der Hochschule Koblenz zeigt: Kandidaten wünschen sich mehr Beschleunigung im Bewerbungsprozess und eine mobile Bewerbung.

Optimieren Sie Ihre Karriereseite und halten Sie sie stets aktuell

Was heißt das für den Mittelstand, der besonders stark mit der Herausforderung zu kämpfen hat, passende Talente zu finden und zu gewinnen? Aus unserer Erfahrung sollten Arbeitgeber diese sieben Schritte beachten, um ihre Karriereseiten attraktiv für Bewerber zu gestalten und um ihre Stellenangebote für Google for Jobs zu optimieren:

Schritt eins: Stellen Sie auf der Karrierewebseite ausschließlich zutreffende, authentische und konkrete Informationen zur Verfügung. Stellen Sie hierbei die Frage in den Vordergrund: Was macht uns als Arbeitgeber unverwechselbar?

Schritt zwei: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Stellenanzeigen alle für Google for Jobs erforderlichen Elemente enthalten.

Schritt drei: Veröffentlichen Sie alle offenen Positionen auf der Karrierewebseite. Je nach Menge der zu besetzenden Stellen bietet sich eine Unterteilung an, zum Beispiel in „Azubis“, „Absolventen“, „erfahrene Fachkräfte“ und „Initiativbewerbungen“.

Schritt vier: Sorgen Sie dafür, dass die Stellenanzeigen auf der Karriereseite immer aktuell sind. Ältere Inserate müssen gelöscht oder mit neuer URL erneut veröffentlicht werden, wenn die Stelle noch nicht besetzt werden konnte.

Schritt fünf: Bieten Sie eine unkomplizierte Online-Bewerbungsmöglichkeit an, die nur wenige Minuten in Anspruch nimmt. Ausufernde Online-Formulare gehören auf dem bewerberzentrierten Arbeitsmarkt endgültig der Vergangenheit an.

Schritt sechs: Stellen sie zusätzlich eine mobile Bewerbungsmöglichkeit zur Verfügung, zum Beispiel eine One-Click-Bewerbung, die Daten aus dem Xing- oder Linkedin-Profil übernimmt oder via CV-Parsing Daten aus dem Lebenslauf ausliest.

Schritt sieben: Überprüfen Sie regelmäßig die Candidate Experience, beispielsweise mit Hilfe von Bewerberbefragungen, und testen Sie Ihre eigenen Bewerbungsmöglichkeiten regelmäßig selbst, um herauszufinden, wo es Verbesserungsbedarf gibt.

Mit der richtigen Software zu einer optimalen Candidate Experience

All dies ist nur mit einer modernen Software möglich, die den eigenen Online-Stellenmarkt auf der firmeneigenen Webseite steuert, offene Stellen automatisch veröffentlicht und dafür sorgt, dass ältere Stellenanzeigen gelöscht werden. Die Software muss die Bewerbung so leicht wie möglich machen, indem sie eine Schnittstelle zu den Business-Netzwerken Xing und Linkedin bereitstellt und so ein automatisiertes Ausfüllen des Online-Formulars erlaubt. Auch eine semantische Lebenslaufanalyse sollte möglich sein, mit der Daten aus PDF-Lebensläufen automatisch eingelesen werden – wenn die Bewerber das wollen. Zusätzlich ist es wünschenswert, dass die Software über die Karrierewebseite auch Initiativbewerbungen ermöglicht.

Wie Sie Ihren Online-Stellenmarkt auf der firmeneigenen Webseite mit perbit.insight organisieren und welche komfortablen Bewerbungsmöglichkeiten Sie mit der HR-Software anbieten können, erfahren Sie im perbit Recruiting Video.

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