Jobportale

HR-Wissen für die Praxis

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Inhaltsverzeichnis

  • Was ist ein Jobportal?
  • Welches Jobportal ist das beste?
  • Jobportale in der Übersicht
  • Jobbörsenvergleich für Arbeitgeber
  • Darauf sollten Arbeitgeber achten

 

Was ist ein Jobportal?

In einem Jobportal veröffentlichen Unternehmen Online-Stellenanzeigen und präsentieren sich als Arbeitgeber. Auch Videos und Mitarbeiter-Statements können dort eingebunden werden. Damit sind die Online-Inserate keine rein digitale Abbildung von Print-Anzeigen mehr. In einigen Jobportalen können Stellensuchende ihren Online-Lebenslauf in der Bewerberdatenbank hinterlegen.


Welches Jobportal ist das beste?

Ein Jobportal ist dann das beste, wenn es die richtige Anzahl an geeigneten Bewerbungen generiert. Das kann von Unternehmen zu Unternehmen und von Position zu Position variieren. Deshalb ist es wichtig, den Recruiting-Erfolg mit Kennzahlen zu steuern. Generell wird zwischen Generalisten-Jobbörsen, Nischen-Anbietern und Jobsuchmaschinen unterschieden.

  • Generalistische Jobportale beziehen alle Branchen, Berufe und Regionen mit ein und verfügen in der Regel über höhere Nutzerzahlen als spezialisierte Jobportale, die sich auf eine Zielgruppe fokussieren. Innerhalb des riesigen Angebots können Stellensuchende die für sie in Frage kommenden Stellenanzeigen mit Hilfe von Suchtechnologien herausfiltern.
  • Spezialisierte Jobportale reduzieren Streuverluste, weil sie auf einen bestimmten Nutzerkreis zugeschnitten sind. Es gibt Jobportale für verschiedene berufliche Generationen (Führungskräfte, Berufseinsteiger, Azubis und Studierende), für bestimmte Branchen (IT, Handwerk, Gastronomie, Pflege, Logistik), regionale Jobportale und solche mit einem besonderen Fokus (Nachhaltigkeit, Familienunternehmen).
  • Internationale Jobportale sind über die Grenzen von Deutschland hinaus tätig. Dazu zählen große Generalisten wie Stepstone und Monster. Darüber hinaus gibt es Nischen-Anbieter, die sich auf die Vermittlung von Stellen im internationalen Kontext spezialisiert haben, beispielsweise Auslands-Praktika, EU-Stellen in Brüssel oder Forschungs- und Post-Doc-Jobs in Europa.
  • Business-Netzwerke wie Xing und Linkedin verfügen über einen eigenen Stellenmarkt. Arbeitgeber können dort Stellenanzeigen schalten, verwalten und veröffentlichen. Die Nutzer erhalten für sie interessante Stellenangebote auf Basis ihrer Profilangaben angezeigt.
  • Jobsuchmaschinen durchsuchen Jobportale sowie die Karriereseiten von Unternehmen und andere Internetportale und stellen die Angebote in ihrem Portal zusammen. Mit Hilfe von (semantischen) Suchfunktionen können die Nutzer die für sie relevanten Stellen aus der Masse der Angebote herausfiltern. Auch Google for Jobs zählt zu den Jobsuchmaschinen.


Jobportale in der Übersicht

In Deutschland gibt es eine immense Anzahl an Online-Jobbörsen. Allein die Datenbank von Crosswater Job Guide enthält über 1.500 Einträge. Sehr groß ist auch die Anzahl der Jobbörsen-Vergleiche und -Übersichten, die von verschiedenen Medien, Karriereportalen und Marktforschungsunternehmen erhoben werden.

Nur selten ist erkennbar, nach welchen Kriterien die dort gelisteten Jobportale ausgewählt wurden. Manchmal bilden Nutzerumfragen die Basis für eine Übersicht der „Beliebtesten Jobportale“. Auch für die Listings der „Größten Jobportale“ werden ganz verschiedene Kriterien ausgewertet, unter anderem die Anzahl der Stellenangebote, die Page Views oder Unique Visitors. Statista hat die Marktanteile der Online-Jobbörsen in Deutschland nach Unique Jobs im Jahr 2019 ausgewertet.

Als besonders bekannt gelten die folgenden Jobportale, da sie häufig in Google-Suchanfragen vorkommen: Agentur für Arbeit, Indeed, Monster, Stepstone, Stellenwerk, Xing, Yourfirm.


Jobbörsenvergleich für Arbeitgeber

Diese beiden Jobbörsen-Rankings bieten interessante Informationen für Arbeitgeber:

  • Deutschlands beste Jobportale. Für den Award 2019 haben 45.400 Bewerber und 13.600 Arbeitgeber ihre Bewertung abgegeben. Die Gewinner wurden in den Kategorien Generalisten-Jobbörsen, Spezialisten-Jobbörsen und Suchmaschinen prämiert. Darüber hinaus wurden die besten Jobbörsen für einzelne Bewerbergruppen wie Ingenieure, IT-Experten, Wirtschaftswissenschafter, Naturwissenschaftler, Studenten, Absolventen und Young Professionals sowie Schüler und Azubis ausgezeichnet. Bewertungsgrundlage sind Zufriedenheit und Weiterempfehlung – aus Sicht von Stellensuchenden sowie von Arbeitgebern.
  • Jobbörsen-Kompass. Das Ranking basiert auf der Bewertung von über 43.800 Stellensuchenden, die ihre Präferenzen bei der Nutzung von Jobbörsen angeben. Ausgewertet werden die Angaben zur Weiterempfehlung, Zufriedenheit und Suchqualität. Außerdem wird die Anzahl an Bewertungen ausgewiesen, die auf die Bekanntheit und Nutzung hinweist. Im Jahr 2019 führten Stepstone, Meinestadt.de und das Staufenbiel Institut das Ranking an, gefolgt vom Xing Stellenmarkt und Mobilejob.


Darauf sollten Arbeitgeber achten

Bei der Ausschreibung von Online-Stellenanzeigen in einem Jobportal sollten Arbeitgeber fünf Grundregeln beachten:

  1. Nicht an der falschen Stelle sparen: Einige Jobportale bieten Arbeitgebern kostenfreie Inserate an, doch nicht immer ist es sinnvoll, kostenlos zu inserieren. Deutlich wichtiger als der Preis eines Stelleninserats ist die Zielgruppe, die von einem Jobportal angesprochen wird, und dessen Reichweite.
  2. Die Möglichkeiten des Mediums nutzen: Eine Online-Stellenanzeige sollte keine digital abgebildete Print-Anzeige sein, die mit einem großen Bild um Aufmerksamkeit wirbt. Wichtig sind ein aussagekräftiger Stellentitel und eine konkrete Tätigkeitsbeschreibung, damit die Anzeige über die Suchfunktionen der Portale gut aufgefunden wird. Zusätzlich kann das Inserat über Videos und Mitarbeiter-Statements Einblicke ins Unternehmen gewähren.
  3. Das Bewerben einfach machen: Eine Online-Stellenanzeige sollte einen „Bewerben“-Button erhalten, der Interessenten direkt zum Online-Bewerbungsformular leitet. Dieses sollte kurz sein und nicht zu viele Angaben abfragen, um zu vermeiden, dass potenzielle Bewerber abspringen. Ideal sind Funktionen zum automatischen Ausfüllen wie CV-Parsing. Verfügt die Online-Jobbörse über eine Lebenslaufdatenbank, kann die Bewerbung auch direkt über das Jobportal erfolgen.
  4. Die Gehaltsangabe nicht vergessen: Das im Jobportal veröffentlichte Online-Inserat sollte alle relevanten Kriterien einer Stellenanzeige erfüllen. Oft fehlt dabei jedoch eine Angabe des zu erwartenden Gehalts. Diese ist wichtig, damit die Anzeige auch von Google for Jobs erkannt und in der Job-Box dargestellt wird.
  5. Google for Jobs nicht ignorieren: Google for Jobs ist kein Jobportal, sondern eine Jobsuchmaschine. Diese sollte als zusätzlicher Weg genutzt werden, um die Reichweite für die eigenen Stellenanzeigen zu erhöhen. Damit eine Stellenanzeige in der Job-Box von Google gelistet wird, muss sie im Quellcode mit strukturierten Daten versehen werden. Mit perbit.insight können Personaler ihre Inserate in wenigen Klicks für Google for Jobs optimieren.

Weitere HR-Begriffe finden Sie in unserem Glossar für das Personalmanagement

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