Vom ersten Tag an mitten im Geschehen: Wenn das duale Studium in eine irische IT-Firma führt

Ein duales Studium bei perbit bietet viele Möglichkeiten, unter anderem einen Auslandsaufenthalt. Unser dualer Student Nico nutzte diese Chance, um einen Monat bei einem IT-Unternehmen in Irland zu arbeiten. Hier berichtet er über seine Erfahrungen während seiner Zeit in Dublin. Seine Erkenntnis: Etwas irische Lockerheit kann auch im deutschen Berufsleben nicht schaden.

Im Zuge meines dualen Studiums erhielt ich im August 2019 die Möglichkeit, einen Monat lang im Ausland zu arbeiten und ein anderes Unternehmen kennenzulernen. Gesagt getan, und der Kontakt zu einer Vermittlungsagentur in der irischen Stadt Dun Laoghaire war geknüpft. Es folgten die Formalitäten wie Bewerbungsanschreiben, Skype Interview et cetera.

Am 3. August ging es los. Am Flughafen Köln/Bonn angekommen, begann es schon spannend zu werden, da ich mit meinem jugendlichen Optimismus und einem 23 Kilo schweren Koffer an den Schalter herantrat. Zugelassen waren 20 Kilo. Spontan kaufte ich am Flughafen einen Handgepäckkoffer, verteilte das Gewicht und kam letzten Endes noch rechtzeitig ins Flugzeug.

Mein Gastvater holte mich nach knapp einer Stunde Fahrt von einer Bushaltestelle unweit vom Haus der Gastfamilie entfernt ab. Es empfing mich eine sehr herzliche, weltoffene und zuvorkommende Familie, mit der ich über die gesamte Zeit bestens zurechtgekommen bin. Meine Gastmutter richtete mir jeden Abend das Abendessen her und sogar als ich krank war, bekam ich Essen ans Bett – was soll man da noch sagen.

Meine Arbeitsstätte liegt mitten im Herzen von Dublin und trägt den Namen „Back from the Future – LaptopLab“. Colin Baker, einer der beiden CEOs der insgesamt vier Filialen starken Firma, empfing mich an meinem ersten Tag und warf mich direkt ins Geschehen. Ich sollte Anrufe entgegennehmen, eintretende Kunden bedienen und vieles mehr. Dazu nahm er mich direkt in deren unternehmensweite Kommunikations-App auf, damit ich in allen Unternehmensabläufe integriert war.

Ich wurde schon am ersten Tag richtig gefordert. So lief es „zum Glück“ nicht jeden Tag ab. An anderen Tagen schraubte ich MacBooks auf, um Wasserschäden zu „entfernen“, setzte Laptops für den Verkauf auf oder bereitete gemeinsam mit einer Kollegin ein AirBnB-Appartement für Kunden auf. Highlights meiner Arbeit waren auf der einen Seite die selbstständige Leitung einer der Shops und auch die sogenannten „Callouts“.

Hiermit sind die Außendiensteinsätze gemeint, bei denen ich einem Kunden bei Druckerproblemen half, einer Schule bei der Einrichtung neuer IT-Ausstattungen zur Hand ging oder ein Architekturbüro bei der Neuinstallation von Office unterstützte. Hierfür musste ich unter anderem mit dem Taxi eine halbe Stunde zum Kunden fahren, was auch die ein oder andere Erfahrung mit sich brachte.

Ein weiteres Highlight und scheinbar in Dublin einmalig, ist der Wandel des Laptop-Shops zu einer Weinbar an den Abenden von Donnerstag bis Samstag. Die Bar besteht erst seit Juni und befindet sich noch in ihrer Anfangsphase, ist jedoch für Weinliebhaber sehr zu empfehlen.

Während meiner gesamten Zeit in Dublin gab es zwei Abende, an denen ich nach der Arbeit zuhause ankam und den Rest des Abends die Füße hochlegte. An den übrigen Tagen war ich immer unterwegs. Ich bin mit vielen anderen Schülern/Studenten/Auszubildenden in Kontakt gekommen, mit denen ich meine Freizeit verbracht habe. Wir joggten und gingen anschließend zu den Klippen um die Ecke auf ein Bier oder wir genossen den Sonnenuntergang am Strand inklusive einer kleinen Abkühlung im zwölf Grad „warmen“ Wasser.

Auch an den Wochenenden war immer etwas los: Wir besuchten die Guinness Brauerei, waren an den Cliffs of Moher mit atemberaubendem Ausblick und bereisten zwei Tage lang den Ring of Kerry, wo wir am Abend die irische Kultur kennenlernten und einen der Drehorte für „Star Wars: The Last Jedi“ zumindest aus der Ferne sahen. 

Abschließend kann ich sagen, dass ich die Zeit in Irland nicht missen möchte. Die ganzen Erfahrungen, Eindrücke und Menschen, die ich dort kennengelernt habe, haben diese Zeit in mein Gedächtnis gebrannt, wo sie auch nicht mehr verschwinden wird. An dieser Stelle möchte ich perbit ein riesiges Dankeschön sagen, vor allem an die Geschäftsführung und die Personalabteilung, die mir diese Möglichkeit boten.

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